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Donnerstag, 28. Januar 2010

Freundin

Noch ein Lichtlein:

Der doofe Betreuer hat sich noch einen Schnitzer geleistet und jetzt ist jedenfalls klar, dass sie das in der Therapie zum Thema machen wird und eventuell wechselt - mein Betreuer hat sich bereit erklärt die Übergangszeit zu übernehmen, wenn das für mich ok ist - und das ist es (sonst hätte ich ihn nicht gefragt).

So hat sie jetzt eine Alternative - entscheiden muss sie selbst und wird das wohl dann nächste Woche.

Jedenfalls hab ich jetzt alles getan was ich konnte (außer weiter da sein und zuhören) - und hoffe sie kriegt die Kurve - oder dass der Therapeut ihr dabei hilft.

Zwar weiß ich dass sich das bis nächste Woche wieder in Luft aufgelöst haben kann (ihre Motivation zu wechseln oder zumindest drüber nachzudenken - wobei es ursprünglich gar nicht um einen Wechsel ging) - aber immerhin ein Anfang.

Mittwoch, 27. Januar 2010

grrr

Manchmal könnte ich aus der Haut fahren.

Die Freundin hat einen Betreuer, den ich echt auf den Mond schiessen könnte - der leistet sich da echt Sachen - zum einen kassiert er einen viel zu hohen Stundensatz (sie zahlt privat) - der ist schon fast Wucher und für mich ist das ein Ausnutzen hoch drei - klar mit ihr kann man das ja auch, weil sie kann sich nicht wehren.

Dann hatte er jetzt einen Unfall und darf deshalb nicht Auto fahren - ok - kann er nichts für - aber damit fallen alle Dinge weg für die man eben mobil sein müsste - und dafür hat sie zum großen Teil die Betreuung überhaupt - weil sie das mit dem Einkaufen oder Arztbesuche alleine nicht so schafft.

Dann besitzt der auch noch die Frechheit ihr vorzuschlagen, dass sie ja zu ihm fahren könnte, da er ja an einem anderen Ort wohnt (und das ist ca. 15-20 km, fast 5 Euro pro Fahrschein und eine gute halbe Stunde unterwegs - nicht eingerechnet die Zeit die sie braucht um von sich bis zum Bahnhof zu kommen - nochmal gut 15 Min).

Er weiss dass sie große Probleme hat mit dem Bus zu fahren (deshalb ja auch die Betreuung zum Erledigen der vielen Dinge) - und sie soll zusätzlich zu dem Wucherpreis den er ihr für die Stunde verlangt noch 10 Euro drauflegen, damit der Herr sich nicht zu ihr bequemen muss?

Abgesehen von der Zeit und dem Horror, dem sie im Bus ausgesetzt ist - wie soll sie das denn schaffen?

Er kennt sie jetzt schon eine Weile und sollte wissen, dass sie es nicht schafft da "nein" zu sagen - weil sie eh immer im ewigen schlechten Gewissen gefangen ist und er ja "ach so arm und hatte den Unfall und kann nicht fahren - und muss doch arbeiten, weil er in der Probezeit ist an der Arbeitsstelle und nicht so lange ausfallen darf".

Da kommt mir echt die Galle hoch. Er hat ja schon einige Sachen gemacht, die alles andere als ok sind - aber das ist echt der Gipfel.

Das ist nicht mehr "verfehlte" Betreuung sondern schlichtes Ausnutzen eines Hilfesuchenden.

Ich hab ihr jetzt angeboten, wenn sie es nicht schafft ihm zu sagen, dass sie das nicht schafft - mit dem Hinfahren, dass ich es ihm sage.

Er hat generell einen schlechten Ruf in der "Betreuer-Szene" - das ist mir schon aufgefallen, aber das - da bleibt mir die Spucke weg.

So ein Ar......loch!

Und ich kann nichts tun als da sein, zuhören und ihr versuchen ein Stück "Realität" zu zeigen, ihr Beispiele nennen wie eine Betreuung "normalerweise" läuft usw.

Regeln muss sie das mit ihm leider selbst - ich spring bei dieser einen Sache ein, einfach weil ich die Freundin sonst im Anschluss stationär besuchen darf (und das wird mich viel Mühe kosten, da nicht ausfallend zu werden) - doch im Endeffekt muss sie das mit ihm selbst klären.

Freitag, 22. Januar 2010

wenn die lieben "Kleinen" leise sind ....

Einen kleinen Spalt war der Kleiderschrank offen, die Konsequenzen - tja ich musste mehrfach tief durchatmen um nicht meine liebenswerte Katze zu massakrieren: zwei Regalböden mit überwiegend dunkler Kleidung zum einen im Zimmer verteilt (sogar unter's Bett gezerrt!) und natürlich mit unzähligen Katzenhaaren verziert (deshalb liegen die auch in diesem Teil des Schrankes - um sie nicht in Kontakt mit Katzen kommen zu lassen - und wo nimmt die nur all diese Haare her? So viele wie sie da gelassen hat, müsste ich jetzt eine Nacktkatze haben). Der Inhalt eines Regalbodens wurde nur "verwüstet", denn da hatte sie sich eine Kuschelhöhle eingerichtet und der letzte Regalboden wurde vollgekotzt (wobei ich mich frage, warum ich das nicht gehört habe? Oder war das in den 2 Minuten, in denen ich beim Briefkasten war?) - klar - das sind auch die weißen und schwarzen Blusen.

Das besagte Zimmer ist etwa 10 - 12 qm groß - offensichtlich ist das Laminat nicht gut genug, denn es wurde großzügig mit Klamotten gepflastert.

Wie um Himmels willen kriegt die das so leise hin? Sie hatte schon ein paar Stunden Zeit - aber ich war nebenan!

2 Waschmaschinenladungen dürften das werden (wieso konnte sie nicht die andere Hälfte des Kleiderschranks plündern - da sind die hellen Klamotten, Jeans und die Klamotten für zu Hause - da wär das egal gewesen - sieht man nicht jedes Haar).

Vielleicht sollte ich das mal nutzen und ausmisten - denn diese Sachen hab ich seit ich hier wohne (immerhin 16 Monate) noch nie angezogen - sind halt mehr die "Ausgehklamotten" für die edleren Anlässe - deshalb reicht auch nicht nur ein "ausbürsten".

Natürlich war's keiner meiner beiden - ihren unschuldigen Blicken nach zu urteilen.

Doch ich weiß dass dafür nur eine in Frage kommt.

Übrigens, der Spalt war nur etwa 2-3 cm breit - schon allein das macht klar, wer der Übeltäter war - von meinen kann nämlich nur eine Schränke aufmachen - dafür kriegt die jeden Schrank auf - von daher hätte mir das auch bei geschlossener Tür passieren können.

Nur - so ein Spalt fördert natürlich die Neugierde extrem. Schon klar.

Mittwoch, 13. Januar 2010

die Katze will auch was sagen

Damit es hier aktuell nicht nur "schwere" Themen gibt, gebe ich nach langem Drängeln nach und lass mal meine Katze hier mal zu Wort kommen:

Darf ich vorstellen: meine Nervensäge Stolperfalle Nr 1 supertapfere Tigerkatze!

Jetzt wohne ich nun schon seit neun Jahren bei meiner Dosine. Und jeden Tag spielt sich das selbe Drama ab. In der Wohnung lebt nämlich ein ganz fieses und böses Monster - eine Schlange. Die ist im Badezimmer und wohnt in einem Glaskasten.

Feige ist dieses Ungeheuer auch noch. Sie greift immer nur Schwächere an - vor mir hat die ja einen Riesenrespekt, ich hab ihr aber auch von Anfang an klar gemacht, daß sie bei mir nichts zu melden hat, hab sie gleich in ihre Schranken verwiesen und sie im Kampf mal schwer verletzt.

Jetzt hat sie so Angst vor mir, daß sie immer nur daliegt, ganz scheinheilig - als könne sie keiner Fliege etwas zu leide tun.

Aber leider greift diese böse Schlange immer meine Dosine an. Jeden Tag - immer und immer wieder. Das läuft dann in etwa folgendermaßen ab:

Meine Dosine geht ins Bad und verteilt erstmal ihre Klamotten quer im Bad (leider hebt sie sie später wieder auf - dabei wären das soooooooo tolle Kuschelplätze). Dann geht sie in diesen Glaskasten und macht den auch noch zu!

Dann geht der Kampf auch schon los. Die böse Schlange greift meine arme Dosine an. Wisst ihr, ich mag meine Dosine wirklich gerne und es tut mir im Herzen weh, wenn ich jeden Tag miterlebe, wie sie da um ihr Leben kämpfen muß. Die Schlange fängt nämlich plötzlich zu spucken an - sie speit Unmengen von Wasser! aus - keine Ahnung wo sie das hernimmt - es scheint nie alle zu sein. Dabei ist sie so grausam - sie kennt da kein Erbarmen und spuckt und spuckt und speit und speit und meine Dosine hat gar keine Chance zu entkommen.

Ich sitze dann immer vor dem Glaskasten und alles was ich tun kann ist meiner Dosine zu zeigen, dass ich da bin. Also rede und rufe ich ununterbrochen, sage ihr dass ich da bin, dass alles bald vorbei ist und dass ich ihr gerne helfen würde. Natürlich gebe ich ihr auch Tipps wie: hau ihr auf die Nase, beiß ihr in den Kopf usw. - und was macht die Dosine? - Sie beruhigt mich - ist sie nicht herzallerliebst? Sie ist es doch die Hilfe bräuchte.

Also rufe und schreie ich aus Leibeskräften.

Manchmal entsteht so eine Art Kampfpause - und jedesmal hoffe ich, dass dieses mal meine Dosine den Kampf gewonnen hat - aber in den ganzen 9 Jahren hast sie nicht einen Kampf gewonnen - nicht ein einziges Mal!

Jedesmal kommt sie dann ganz nass wie ein begossener Pudel aus dem Glaskasten - sie tut mir dann so leid.

Also versuche ich sie gleich zu trösten und kontrolliere dabei auch gleich ob sie verletzt ist. Naja und das einzige was ich dann für sie tun kann, ist ihr dabei zu helfen das Wasser loszuwerden - ich streiche ihr also durch die Füße und helfe auch mit meiner Zunge so gut es halt geht.

Meine Dosine grummelt immer nach so einem Kampf - und stolpert und murmelt was von "Fellstolperstein" usw. Weiß aber nicht was das bedeutet - sie muß damit die Schlange meinen - aber die hat doch gar kein Fell.

Na Egal. Dass sie stolpert ist ja klar - sie muß ja ganz müde sein von dem Kampf mit der fiesen Schlange und das sie grummelt ist auch klar - muß sehr deprimierend sein Tag für Tag den Kampf gegen dieses Monster zu verlieren.

Um sie wieder aufzumuntern verstärke ich natürlich meine Bemühungen und setze Fell und Zunge noch mehr ein, kletter an ihr hoch und streife weiter zwischen ihren Füßen herum - dennoch dauert es immer bis sich die Dosine wieder beruhigt hat.

Ich weiche ihr natürlich keine Sekunde von der Seite - bis ich sicher bin, dass es ihr wieder gut geht.

Dann kuschel ich mich meist mit ihr in der Hängematte zusammen, denn vom vielen rufen und schreien und abtrocknen bin ich dann auch ganz müde.

Wenn ich merke, dass die Dosine wieder in den Glaskasten will, dann dränge ich mich ja schon mit rein - aber sie wirft mich raus - oft sogar noch ganz aus dem Badezimmer! Natürlich kratze ich dann an der Tür und schreie nur noch lauter - damit sie weiß, dass ich da bin.

Ich weiß ja dass sie das nur macht, weil sie glaubt mich schützen zu müssen, aber warum will sie nicht verstehen, dass ich sie vor diesem wasserspeienden Ungeheuer beschützen kann? Und was ich auch nicht verstehe ist - warum tut sie sich das an? Warum läßt sie sich Tag für Tag auf diesen Kampf ein? Sehr clever kann sie ja nicht sein - aber so sind Menschen wohl nun mal. Sind halt eigenartige Wesen.

Freitag, 18. Dezember 2009

Danke I

Danke -
- für einen sehr guten und engagierten Therapeuten, der es wagt neue Wege zu gehen, auch wenn sie ins Unbekannte führen und es auch für ihn sicher anstrengend ist

Danke -
- für viele Menschen, die sich für mich einsetzen und für mich kämpfen, grade Ämtern und Behörden gegenüber

Danke -
- für die Möglichkeit, mir Zeit und Raum für mich zu nehmen - ohne Angst davor haben zu müssen, den Job zu verlieren oder die Familie zu vernachlässigen

Danke -
- für die Menschen, die mir helfen, den Alltag einigermaßen zu managen

Danke -
- für eine Wohnung, in der ich mich wohlfühle, die mein Reich ist und mir Sicherheit bietet

Danke -
- dass ich genießen kann, dass mich Kleinigkeiten glücklich machen können

Danke -
- für die Stabilität in meinem Leben und die nötige Kraft, damit ich es auch wirklich leben kann und nicht nur überlebe

Danke -
- für einen hervorragenden Homöopathen, der durch seinen selbstlosen Einsatz und sein Engagement mir mehr als einmal das Leben gerettet hat und ein verlässlicher Ansprechpartner und Helfer für mich geworden ist

Danke -
- für die Menschen, die mich in ihre Gebete einschließen

Danke -
- für meinen Bruder K. und seiner Frau E., der mir zeigt, dass Familie auch etwas wertvolles und schönes sein kann

Danke -
- für die vielen (oft unbekannten) Menschen, die in vielen kleinen Augenblicken mein Leben bereichern, sei es durch ein Lächeln, eine "unscheinbare" Tat, ihr Freuen an Alltäglichkeiten oder einfach ihr "sein"

Danke -
- für den Betreuer, der auch kurzfristig einspringt und mir damit auch zeigt, dass er gerne mit mir arbeitet (und ich nicht nur anstrengend und fordernd bin)

Danke -
- für die Möglichkeit des Internets und den sehr netten Kontakten, die daraus entstehen können

Danke -
- für die vielen Engel, die mir immer und immer wieder über den Weg laufen und die mir ein Licht zeigen, wenn ich mich in der Dunkelheit zu verlieren drohe

Danke -
- für die vielen Menschen, die mir den Glauben an die Menschheit wiedergeben

Ich bin sehr glücklich und dankbar, dass es für mich so viel Hilfe gibt, die mir die Möglichkeit gibt, dass ich intensiv an mir arbeiten kann um irgendwann ohne Hilfe mein Leben gestalten zu können. Es rührt mich sehr und ich frage mich oft, ob ich das wert bin, ob ich das alles überhaupt verdiene. Ohne all diese Menschen wäre ich heute nicht da wo ich bin und könnte nicht so leben.

Danke.

Betreuung und Thera

Der Therapietermin war sehr anstrengend und auch heftig, aber wir scheinen auf dem richtigen Weg zu sein. Das bedeutet also einfach: dranbleiben.

Ich brauchte aber einige Zeit um mich da wieder zu fangen - Gefühle sind anstrengend und teilweise einfach nur heftig und schwer auszuhalten. Heute ging es um Gefühle zu einer best. Missbrauchssituation - zum ersten Mal auch eine gefühlsmäßige Verbindung zu einer solchen Situation. Nicht angenehm kann ich nur sagen - aber ja etwas auf das wir hingearbeitet haben.

Es geht auch um ein "einlassen" - einlassen können auf ein Wohlwollen oder auch Vertrauen darauf, dass da jemand da ist, ich mich dem ganzen Mist nicht alleine stellen muss.

Danach war ja der Termin bei dem Betreuungsverein - und der war richtig gut. Zum einen bestätigte er mir einige Wahrnehmungen und eben auch, dass es nicht nur am mir liegt, dass es mit dem einen Betreuer nicht klappte. Es fehlte einfach auch, dass er sich auf mich einlässt. Dieses Problem ist wohl auch bekannt.

Was sein - eher gefährliches - Halbwissen zum Thema Trauma und Traumatherapie usw angeht - naja - es ist so, auch wenn der Betreuer das anders sieht, mir gleichzeitig aber eben auch sagt, dass er nicht weiß was eine Dissoziation ist.

Das fehlende Wissen ist nicht schlimm, sofern die Bereitschaft da ist, sich darauf einzulassen und nicht alles in der Richtung abzuschmettern (weil man dann zugeben müsste, dass eben das Wissen fehlt).

Vereinbart haben wir jetzt, dass ich mit meinem alten Betreuer erstmal weitermache und dann im Januar nochmal schauen - zum einen besteht ja die Möglichkeit, dass ich das eine Problem dass ich mit W. hatte - naja dass wir das jetzt wo wir auch Zeit dafür haben, vielleicht gelöst bekommen. Aber das Ganze mit der Option, dass ich dennoch wechseln kann, aber eben erst im Jänner oder auch später.

Das ist eine Lösung die mir sehr gut gefällt und mit der ich mich wohl fühle.

Auch das Gespräch selbst war sehr gut - und machte nochmal klar, dass mit ein klein wenig Bereitschaft ein Miteinander mit mir gut möglich ist.

Noch offen und das muss ich ihn auch nochmal fragen ist: er meinte, für ihn war klar, dass das nicht klappt - nur, warum hat er mir diesen dann vorgeschlagen?

Donnerstag, 17. Dezember 2009

eine Entscheidung ist gefallen

Das klärende Gespräch mit dem aktuellen Betreuer war ok, machte aber auch deutlich, dass wir tatsächlich keine gemeinsame Wellenlänge haben. Wir leben auf zwei völlig unterschiedlichen Planeten und er möchte in "mein" Leben (meine Realität) nicht einsteigen, sondern aus "seinem" Leben oder seiner Realität heraus dafür sorgen oder mir helfen, dass es "mir gut geht". Zumindest sagt er das so.

Das funktioniert nicht - er kann mir nichts überstülpen und muss mich da abholen wo ich stehe - und das ist nun mal bei mir.

Dazu kommt, dass ich mit diesen 2 Leben/Realitäten nicht klar käme - das erinnert zu sehr an meine Mutter, außerdem sagt er damit, dass meine Realität falsch ist - sie mag nicht normal sein, doch falsch ist sie nicht. Und ich wehre mich dagegen, dass mir jemand anderer eine Realität überstülpen will, die derjenige für richtig hält.

Es ist mein Leben und ich werde es nicht danach ausrichten, was irgendjemand für "normal" oder richtig hält. Ich weiß dass ich anders bin, ich weiß auch, dass ich äußerst kompliziert bin. Doch ich bin da offen und ehrlich und wenn jemand fragt, bekommt er eine Antwort - so gut es mir eben gelingt etwas zu erklären.

Ich werde immer "anders" sein, mein Ziel ist es mein Leben möglichst erfüllt zu leben, das beste daraus zu machen und ständig an mir zu arbeiten um all die Probleme die ich habe irgendwann in den Griff zu kriegen. Aber auch darauf zu achten, dass es nicht zu viel wird, denn ich kann nicht an mehreren Fronten gleichzeitig kämpfen. Welche Fronten grade dran sind, entscheide ich - zusammen mit meinem Therapeuten - denn nur ich kann wissen wofür wieviel Kraft da ist, nur ich kann wissen wo meine Grenzen sind und es ist meine Aufgabe auf diese zu achten.

Die Vergangenheit ist keine Ausrede - sie ist eine Erklärung/Begründung - aber keine Ausrede - und sie darf auch als Erklärung/Begründung nicht dazu dienen, dass ich über jemandes Grenzen latsche - weder über die anderer, noch über meine (und an letzterem arbeite ich noch, die Grenzen anderer kann ich gut wahren).

Von der Betreuung erwarte ich, dass dieser das selbe Ziel hat - bzw sich mit meinem Ziel identifizieren kann, mir dabei helfen kann und wird, dass ich es erreichen kann. Und damit erwarte ich auch, dass der Betreuer bereit ist mich da abzuholen und zu begleiten wo ich aktuell stehe.

Ein "versteh ich nicht" ist nicht mein Problem, solange akzeptiert wird, dass es für mich halt so ist (als Ergebnis nach langer Diskussion, denn ich bin schon bereit da drüber zu reden). Denn nur so entsteht kein Druck - denn diesen mach ich mir selbst mehr als genug.

Es fehlte eine zwischenmenschliche Basis - eben die Wellenlänge, die nicht mal gleich sein muss, aber wenigstens ähnlich.

Morgen hab ich ein Gespräch mit dem Koordinator - mal sehen was wird.

Einerseits macht es mich traurig - denn es ist wieder Ungewissheit und ein denkbar ungünstiger Moment (viele Feiertage die kommen, so dass die Suche nach einem neuen schwierig werden könnte), andererseits bin ich froh, es fühlt sich richtig an, es ist eine Erleichterung. Und das zeigt mir, dass es wirklich nicht ging.

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Grübeleien

Eigentlich würde ich lieber schlafen oder zumindest mit einem guten Buch (und da hab ich grad ein paar) gemütlich im Bett den Tag ausklingen lassen würde.

Eigentlich - denn in Wirklichkeit überlege ich und grübel ich hin und her.

Das ewige Thema: Betreuung - das ich selbst schon nicht mehr hören kann und vor allem - es scheint ja nun auch zu klappen - ein ganzes Jahr soll bewilligt sein (bisher leider nur mündlich) - und damit endlich Ruhe einkehren.

Eigentlich - denn in mir sieht das anders aus. So sehr ich mich freue, dass der Ämterkram jetzt erledigt scheint - muss ich mich jetzt dem Problem stellen, ob ich mit diesem Betreuer zusammenarbeiten kann.

Nach der Aussprache Anfang letzter Woche hat sich was geändert - er bemüht sich - naja - mehr oder weniger. Ich hab mich ja zu der Großaktion überreden lassen und so sehr ich mich über die aufgeräumte Wohnung freue, merke ich es ist ein Problem - noch nicht mal so sehr das annehmen (das auch - aber auf anderer Ebene), sondern das schlechte Gewissen, wenn ich feststelle, dass ich mit dem doch nicht weiter arbeiten will.

Vorhin schoss mir ein Gedanke durch den Kopf - der fast schon eine Entscheidung sein könnte: wir haben nicht die gleiche Wellenlänge. Mir fehlt das miteinander, eine Art zwischenmenschliche Basis, ein Verstehen.

Er vergleicht Äpfel mit Birnen, hat sicher selbst keine schöne Kindheit gehabt und setzt das gleich mit meiner. Oder erzählt mir, dass andere auch Schwierigkeiten im Leben hinnehmen musste.

Das weiß ich alles und es vermittelt ein Gefühl von: stell dich nicht so an, du mußt das trennen und dann läuft das schon.

Ihm fehlen die Grundbegriffe der Traumatherapie, der posttraumatischen Belastungsstörung und ich hab das Gefühl, dass ich es nicht erklären kann.

Denn ich erkläre - und fünf Minuten später (oder spätestens beim nächsten Termin) kommt wieder ein: ich versteh nicht was da für dich schwierig ist. Dabei bemüht er sich schon es zu akzeptieren - keine Frage.

Ich habe das Gefühl mich ständig rechtfertigen zu müssen und vor allem - ständig auf der Hut sein zu müssen - bremsen zu müssen - und leider ist das auf Dauer kontraproduktiv. Denn Druck mach ich mir schon selbst genug, Vorwürfe auch - da ist das nicht hilfreich.

Immer wieder schleicht sich der Gedanke ein, den alten Betreuer anzurufen und zu fragen, ob er sich vorstellen könnte, dass wir doch weitermachen. Dabei weiß ich, dass das auch nicht das Ideale wäre.

Heute Abend merke ich - dass es sich falsch anfühlt - so wie es jetzt läuft, dass es nicht nur ein "wir müssen uns noch zusammenraufen" ist - ein Zeit geben und kennenlernen, sondern das dieser feine Faden fehlt, den man spürt wenn man mit jemanden arbeitet und es eine gemeinsame Basis gibt.

Wir wollen unterschiedliches - und es fehlt dieses Minimum an Vertrauen, Vertrauen darin, dass er meine Grenzen achtet, dass er sie auch erkennen lernt, dass er nicht im falschen Moment "losspringt" und vorprescht, dass er grade in schwierigen Momenten auch nicht erkennt, wenn er liebe den Mund halten sollte oder etwas sagen und mir fehlt die Bereitschaft sich das nötige Hintergrundwissen anzueignen.

Heute war auch eine Sache, die ich mit ihm klären muss - doch das ist etwas persönliches und ist mehr ein Punkt am Rande, wichtig, wenn wir weitermachen, aber vom Gefühl her weiß ich nicht.

Deshalb wird es morgen anders laufen - wir werden nicht in der Wohnung was machen (wollten ja Schränke usw mal durchgehen und umstrukturieren), sondern uns hinsetzen und nochmal reden. Entweder wird es ein "nein" oder ein "wir schauen nochmal einen Monat" - in beiden Fällen möchte ich dann mit dem Koordinator reden - denn den Fehler das "nur" mit dem Betreuer zu klären mach ich nie wieder - die Koordinatorin des alten Betreuungsvereines hat sich da so auf den Schlips getreten gefühlt, dass da viel schief gelaufen ist. Außerdem muss ich wissen, was es an Alternativen gibt. Und dann evt. mit dem alten Betreuer sprechen - und mal klären ob denn da eine weitere Zusammenarbeit überhaupt denkbar oder in Frage käme (ihm vertraue ich da deutlich mehr und es hakte da ja immer nur an einer Sache - und das liegt auch an mir - da müsste ich zusammen mit ihm klären ob wir diese eine Sache eben irgendwie lösten können).

Vielleicht reicht es schon eine Alternative zu haben - zu wissen es gibt andere Möglichkeiten, damit ich das mit dem aktuellen Betreuer doch noch hinkriege.

Vorwürfe mach ich mir, weil wir grad mal 2 Wochen zusammenarbeiten, das ist noch keine Zeit - und es ist für mich sehr ungewöhnlich so schnell aufzugeben. Es schlägt auch in die Kerbe die die eingeschnappte Koordinatorin geschlagen hat: ob ich denn wenn ich feststelle, dass ich mit dem Neuen auch nicht zurechtkomme, in 3 Monaten wieder wechseln würde. Doch so wie es aktuell läuft - ist es keine Erleichterung für mich. Und ich möchte auf keinen Fall, dass das nur eine Art "Fahrdienst" wird, nur weil ich mich sonst auf nichts einlassen kann, weil das Vertrauen fehlt.

Vertrauen fällt mir schwer - keine Frage - ich erwarte auch nicht, dass ich ihm da voll vertraue oder so - aber zumindest dieses kleine bisschen, dass er ein "Stopp" einhält und dann sein Temperament im Zaum halten kann - dass er - wenn ich in einer sehr angespannten Situation bin - diese nicht weiter verschlimmert (denn um angespannte Situationen geht es in der Betreuung fast immer - schließlich soll ich ja grade das da auch lernen, damit umzugehen und eben Lösungen zu finden die sie handhabbar machen - und üben, üben, üben - bis ich dieses Sicherheitsnetz, dass die Betreuung bietet nicht mehr brauche). Dieses Sicherheitsnetz kann der aktuelle mir aber nicht bieten - und es sollte wenigstens eine Leine schon gespannt sein nach 2 Wochen.

Das Schlimme ist - ich glaube nicht dass er das nicht will - sondern dass er es nicht kann - dass er es gut meint - aber darüber eben nicht sieht, dass auch das gut gemeint verletzend sein kann.

Eigentlich fürchte ich, ist in mir schon eine Entscheidung gefallen ist. Morgen werde ich nochmal das Gespräch suchen und davon abhängig machen ob es nochmal eine Galgenfrist gibt oder eben nicht mehr.

Verschieben möchte ich das nicht - auch wenn der Januar dafür günstiger wäre, da ich ja bis dahin mit genug anderen Sachen zu kämpen hätte. Aber es erschiene mir falsch - und unfair dem Betreuer gegenüber.

Tischlerei

In der Tischlerei darf ich ja zur Zeit zwei Krippen machen - eine im Blockhaus-Stall-Stil - also eher bäuerlich, die andere modern (sozusagen die, die es zu meinen Artis-Figuren dazugäbe - halt selbst gemacht und ein bisschen abgewandelt). Macht Spass - muss ich sagen - der Meister quatscht mir nicht (mehr!) dazwischen und ich darf einfach rumwerkeln und schauen (und feststellen, dass ich für ein gebogenes Dach das doch ein klein wenig anders angehen muss).

Zwar tun mir die Finger, Hände und Arme weh (und der Rücken streikt auch meistens) - aber es macht dennoch Spass - ich mag es, wenn ich erst schauen und entwickeln muss, wie man das am besten macht - auch wenn ich es oft viel umständlicher dann mache als ich müsste (immer nett, wenn dann einer der Tischler mir erzählt, dass es auch viel einfacher gegangen wäre :-) - ich könnte ja auch fragen - doch so macht es mehr Spass)

Ich habe mir dort auch eine gewisse Bewegungsfreiheit erarbeitet - darf eigenständig an Maschinen und damit kann ich einfach auch viel rumprobieren.

Aber grad so Entwicklerphasen mag ich besonders - viel lieber als dann später das schnöde zusammenbauen oder eben dann nach Vorlage machen. Und ich liebe den Geruch von Nadelhölzern die man grade sägt oder schleift.

Zur Zeit fahre ich da wirklich gerne hin und finde es sehr schade, dass ich es nicht öfter machen kann - leider spielen da meine Kräfte nicht mit. Ich arbeite gerne, hab ich schon immer, natürlich mal mehr, mal weniger - je nachdem was man gemacht hat - aber die Arbeit in der Tischlerei macht mir wirklich sehr viel Freude. Seit wir (der Meister und ich) uns zusammengerauft haben noch viel mehr.

Dienstag, 15. Dezember 2009

Therapie

In der Therapie haben wir sozusagen eine neue Ebene erreicht - das hat sich ja die letzten Wochen abgezeichnet, war irgendwie klar, dass ich da einen weiteren neuen Wegabschnitt grad begonnen habe. Doch jetzt wird mir das auch deutlicher und vor allem auch greifbarer. Es fühlt sich gut und richtig an - unsicher bin ich trotzdem und Angst macht es mir auch - aber das liegt wohl eher in der Natur der Sache. Ich bin sehr sehr sehr froh, dass ich einen Therapeuten habe, der da mit mir zusammen auch mal neue Wege ausprobiert und nicht in irgendeiner festgefahrenen Schublade steckt. Denn das ist auch für ihn anstrengend - und das weiß ich sehr zu schätzen.

Es wird weitergehen, es wird nicht leichter sein, aber im Moment fühlt es sich richtig an - da kann dann der Widersacher Angst verbreiten so viel er will.

Anstrengend wird es allerdings auch - sehr. Gehen tut es weiterhin darum, Gefühle zuzulassen, zu lernen, das Tränen nicht das Ende der Welt bedeuten (und auch nicht dass es mich den Kopf kosten wird) und eine Art Kontakt aufzubauen zwischen der Erwachsenen von heute und dem Kind von damals - einen Kontakt, der nicht dadurch geprägt ist, dass die Erwachsene dieses Kind nicht ausstehen kann und die Ansichten, die mir damals eingebläut wurden und klar gegen dieses Kind gerichtet sind, eben genau das sind: Dinge die mir damals eingebläut wurden, die aber mit der Realität nichts zu tun haben - und das Kind als solches zu sehen: als ein Kind in einer unfassbaren, traurigen und sehr schlimmen Situation.

Um als Erwachsene Mitgefühl für dieses Kind zu entwickeln bzw dieses Mitgefühl auch zulassen zu können - und dann die Gefühle, die das auslöst eben auch zulassen zu können - ohne Angst vor Bestrafung oder ähnliches. Wenn das dann klappt darf auch das Kind mal fühlen und die Gefühle zulassen.

So in etwa ist der Plan der nächsten Monate. Noch steck ich im "Mitgefühl haben" fest - denn wenn es irgendein Kind wäre, würde ich vor Mitgefühl überfließen, da es aber ja ich bin - fällt das noch schwer - noch nicht mal so sehr das Gefühl an sich - sondern diese Verbindung. Denn in dem Moment stecke ich immer noch zu sehr im "Alten" drin - im Entwerten und "stell dich nicht so an" und "ist ja nicht so schlimm".

Wir haben einen Weg gefunden zwischen der Erwachsenen und dem Kind einen Kontakt herzustellen (was eben bisher nie geklappt hat) - dieser Kontakt ist noch sehr zart und vorsichtig - und auch alles andere als stabil. Es geht also darum diesen Kontakt zu pflegen - wie ein kleines Pflänzchen dass grad den ersten Halm durch die Erde steckt.

Und ihm damit Raum und Möglichkeit zu geben zu wachsen. Gleichzeitig versuchen wir weiter daran zu arbeiten, dass die Gefühle die eben hochkommen, dann auch sein dürfen, Raum bekommen - eine Art "sicheren Ort" - wo sie einfach so sein und sich zeigen dürfen - wie sie eben grad sind.

Es ist schwierig das jemanden nahezubringen, der kein Problem damit hat ein Gefühl zu haben - damit mein ich nicht mal so sehr in der Gesellschaft, denn da dürfen sie ja oft genug nicht sein - sondern allein für sich - auch da dürfen sie oft nicht sein - zumindest die alten Gefühle nicht, bei den neuen, aktuellen von heute - ist das ein bisschen anders. Da kann ich wütend sein oder mich freuen (Traurigkeit geht auch da nicht wirklich).

Ich muss also lernen, dass Gefühle ok sind, dass ich sie haben darf ohne dass etwas ganz Schlimmes passiert - und ohne, dass dies als Schwäche und Verletzbarkeit ausgenutzt wird. Diese Koppelung ist ganz eng - es ist so automatisch, dass ich selbst mit dem Kopf nicht dagegen angehen kann. Es ist wie ein Reflex, da hilft es auch nicht zu verstehen warum das so ist - das mein Gehirn das anders verarbeitet.

Unsere Ahnen haben, wenn der Bär vor ihnen stand - schlicht reagiert - sie haben nicht überlegt: oh das ist gefährlich, der könnte mich töten, da sollte ich wohl weglaufen, angreifen oder erstarren. Wenn sie das so gemacht hätten, hätten sie nicht überlegt. Sie haben einfach reagiert - denn das war zum Überleben notwendig. Ihr Gehirn hat alles was sie gehört, gesehen, gefühlt haben sortiert - und bei manchen Auslösern eben ein paar Wege übersprungen und zu sofortiger Reaktion geführt (hoher Adrenalinausstoss um eben ohne zu Übleregen reagieren zu können) - der Körper hat reagiert ohne das das Gehirn da so schnell hinterhergekommen wäre.

Und so reagiert auch mein Gehirn und damit mein Körper auf Gefühle - jede Gefühlsregung ist sozusagen ein gefährlicher Bär, der mich grade angreift. Das war jahrzehntelang so und ich muss diese automatische Koppelung erst mühsam wieder aufdröseln und dem Gehirn klarmachen, dass es statt sofort zu reagieren, lieber erstmal den "normalen" Weg gehen sollte - wahrnehmen, bewerten, prüfen und dann überlegen wie man handeln könnte.

Freitag, 11. Dezember 2009

Felines Asthma

Normalerweise inhaliere ich mit T. morgens und abends und im Winter können wir oft sogar etwas reduzieren. Die Medikamente sind nicht billig und nach dem Umzug konnte ich mir das nicht wirklich leisten, deshalb konnte ich nach dem letzten Winter die Dosis nicht wieder erhöhen.

Zwischendrin, wenn es schlechter wurde, habe ich zwar kurzfristig erhöht, aber eben nicht generell - es wäre einfach finanziell nicht möglich gewesen. Die günstiger Alternative (Cortison als Depotspritze) kam für mich nicht in Frage - die Nebenwirkungen sind da viel zu heftig und die Gefahr von Folgeerkrankungen wie Diabetes zu hoch.

Die letzten 2 Wochen ging es ihr schlechter - sie war grummeliger und manchmal erschien die Atmung angestrengter - aber kein Husten oder so. Trotzdem habe ich die Dosis erhöht.

Leider ohne Erfolg. Es ist zwar sehr unwahrscheinlich, aber leider nicht ganz auszuschließen, dass ich den Inhalator verwechselt habe oder mich vertan hätte und die Patrone so schon leer war. Vielleicht war auch sonst was mit dem Teil oder was auch immer.

Jedenfalls habe ich dann vor 2 Tagen einen neuen Inhalator angefangen - und T. scheint es endlich wieder besser zu gehen (es hat sie jedoch nicht daran gehindert auch die letzten 2 Wochen hier allerhand Blödsinn anzustellen)

Es war jetzt nicht kritisch oder sonst etwas - aber jeder der ein Haustier hat, weiß, dass man da doch mitleidet - wenn es ihnen nicht so gut geht.

Das Inhalieren selbst ist für T. kein Thema - man kann mit jeder Katze inhalieren, die sich anfassen lässt - wenn man ein paar Dinge beachtet und die Katze eben auch langsam an die Vorschaltkammer gewöhnt. Das Ganze dauert dann jeweils 10 Sekunden und T. fordert das regelrecht ein (gibt ja auch immer eine Belohnung) - sie schnurrt sogar dabei.

Auf jeden Fall bin ich sehr erleichtert, dass es ihr besser zu gehen scheint.

gut

Nachdem die letzte Woche doch wieder eine Herausforderung war, habe ich heute wieder das Gefühl dass es mir gut geht. Die Therapie war anstrengend und auch verwirrend, war aber auch das Einschlagen eines neuen Weges - und das fühlt sich gut und richtig an.

Das mit der Betreuung wird auch etwas klarer - zumindest prüft aktuell eine Juristin vom Landkreis die Lage (immerhin - bisher ist das immer erst nach Ablehnung passiert - deshalb kam ja dann immer nach 2 Monaten doch ein Einlenken). Diesmal scheint die Sachbearbeiterin auch bemüht. Und für den Fall das es nicht rechtzeitig klappt - sieht es im Moment auch so aus, als würden wir die Wohnung so hinkriegen, dass ich das für ein paar Wochen alleine schaffen kann.

Finanziell hab ich erstmal den Januar absichern können - damit muss der österr. Rententräger "erst" bis zum 8. Januar etwa entscheiden (kann sein dass dieser Stichtag auch erst ein paar Tage später ist). Außerdem ist zumindest die Miete für Februar auch gesichert. Das verschafft mir ein klein wenig Luft.

Die Zuzahlung für die Krankenkasse für 2010 ist auch bezahlt und die Befreiung gestern hier eingetrudelt.

Das was die letzten Wochen dann an Erinnerungen hochgekommen ist, ist mittlerweile auch so weit "verpackt", dass es nicht mehr ständig Intrusionen auslöst.

Der Tag ist nicht mehr ein einziger Kampf, sondern eine spannende - und schaffbare - Herausforderung.

Und der Katze scheint es auch wieder besser zu gehen (dazu schreib ich noch was extra).

Ich kann wieder sagen: es geht mir gut. Und das freut mich sehr.

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Grund II

Heute hat der Betreuer hier Grund reingebracht - und deutlich mehr gemacht als ich gedacht hatte. Das schlechte Gewissen wurde dann gegen Abend auch von der Freude etwas nach hinten gedrängt.

Es war gut, dass wir das so gemacht haben. Es ist eine Erleichterung und wirklich eine Chance.

Danke! Vielen Dank!

***Erinnerungen***

Ich hatte ja das unglaubliche "Glück" nicht nur einen Vater zu haben, der übergriffig ist, nein dieser Vater wurde auch noch von meiner Mutter haushoch geschlagen wenn es darum ging, einem Kind zu schaden.

Meine Mutter ist krank - sie lebt in ihrer eigenen Welt. Dummerweise in einer Art und Weise, dass das andere Menschen nicht mitkriegen. Sie ist unglaublich geschickt darin zu manipulieren. Sie konnte - und kann - jemanden innerhalb von 2 Wochen klar machen, dass der Himmel grün und das Gras blau ist.

Leider gibt es dafür unzählige Beweise (auch bei Menschen, die davon wußten)

Alles was nicht in ihr Weltbild passte, wurde passend gemacht. Ob dabei die Wahrheit verdreht wurde - war egal.

Schon sehr früh lernten wir in drei Welten zu leben:

1. Die Welt innerhalb der Familie, mit alltäglichem Psychoterror, Angst und Missbrauch (v. a. auch emotionalen)
2. Die Welt der heilen Familie nach außen - das oberste Ziel meiner Mutter war das Bild der heilen Familie nach außen - wer sich nicht daran hielt, machte das nur einmal und dann nie wieder
3. Die Welt meiner Mutter, völlig unberechenbar und für sich selbst darauf aus, den Schein der "heilen Familie" zu erfüllen - da es keine "heile Familie" wie sie sich das vorstellte gibt, geschah das über absolute Kontrolle (was natürlich überfordernd ist - vor allem bei so vielen Kindern und deshalb mit unberechenbaren Ausbrüchen von ihrer Seite gekoppelt)

Als ich vier war, erweiterte sie ihr Repertoire - ich fing wieder an einzunässen und hatte häufig Blasenentzündungen (vermutlich ausgelöst vom Missbrauch) - und musste häufig ins Krankenhaus. Dort bekam sie sehr viel Aufmerksamkeit, als Mutter, mit so vielen Kindern (ich hab sehr viele Geschwister) und dann auch noch "geschlagen mit einem kranken Kind".

Diese Aufmerksamkeit wollte sie nicht wieder missen und deshalb "entwickelte" sie das Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom, das sie an mir auslebte.

Vom 4. bis zum 15. Lebensjahr war ich mindestens einmal die Woche (zeitweise sogar dreimal die Woche) im Krankenhaus, mindestens einmal im Jahr für ca 3 Wochen stationär - und zwar jedesmal in der Urologie.

Sie ist nie so weit gegangen, dass es wirklich gefährlich wurde. Das brauchte sie auch nicht - es reichte, dass es chron. war und sie ihre wöchentlichen Dosen bekam (wichtig war da vor allem die Aufmerksamkeit und das Mitleid/Mitgefühl von Nachbarn und Co). Und so sorgte sie dafür, dass ich krank wurde.

Sie ging damit hausieren, was vielleicht das Schlimmste dabei war. Denn es war mir unendlich peinlich, dass sie jedem erzählte, wie oft ich zur Toilette ging, wie mein Urin aussah oder dass ich eingenässt habe. Spätestens in der Schule ist das nämlich gar nicht mehr lustig.

Mit ihr und den Erinnerungen an das was ich mit ihr erlebte, hab ich bei weitem mehr Probleme, als bei meinem Vater. Das war irgendwie klar - ich hab gute und negative Erfahrungen, aber sie waren klar und strukturiert.

Bei meiner Mutter war es immer unberechenbar, war man den ganzen Tag brav (im Sinne der Mutter) war man dennoch nicht sicher, denn sie konnte etwas altes ausgraben. Den ganzen Tag war man am ausloten, welcher Stimmung sie ist - denn die konnte sich von jetzt auf gleich ändern.

Ich war den ganzen Tag auf der Hut und ich Hab-Acht-Stellung - um irgendwie zu überleben.

Das Schlimme daran ist - ich hatte nicht nur Geschwister, sondern auch Pflegeschwestern. Außerdem gab es unzählige Tageskinder bei uns. Wir waren die "Vorzeigefamilie" nach außen hin. Die Tageskinder waren denke ich "sicher" - das wäre auch "zu gefährlich" gewesen, die hätten ja zu Hause etwas erzählen können.

Der Altersunterschied zwischen ältestem Bruder und Jüngstem ist sehr groß (30 Jahre) - ich war auch lange Zeit ein "Nachzügler" - erst als ich 10 war, kamen kleinere Pflegeschwestern und als ich 15 war noch ein leiblicher Bruder (und eine weitere Pflegeschwester im Kleinkindalter) - so erlebte ich natürlich auch, das ältere Geschwister auszogen (alle bis auf einen ja so schnell es ging) - und wenn jemand auszog - musste jemand "neuer" nach - schon als Kinder nannten wir das "Frischfleisch" - auch wenn uns das damals nicht so klar war.

Es waren sehr viele Kinder, die von meinen Eltern kaputt gemacht worden sind.

Und das tut weh.

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Grund

Morgen will der Betreuer hier in der Wohnung Grund reinkriegen. Wir haben uns - nach langem Wehren von meiner Seite - dazu entschieden, dass er das erstmal alleine macht und ich gehe und wir dann den Rest gemeinsam machen bzw. die restl. Zeit bis Ende Dez. nutzen um hier nochmal die Struktur zu überprüfen - also ob Schränke umgeräumt werden oder etwas umsortiert wird usw. Außerdem um dann auch die Ecken zu machen, die man sonst nicht macht - Schränke wegrücken usw.

Noch fühl ich mich damit nicht wohl - aber wenn ich davon ausgehe, dass ich dann ab Jänner alleine klar kommen muss, sehe ich darin die größte Chance, dass ich es dann auch wieder - zumindest einige Zeit - alleine hinbekomme.

Und gemeinsam mehrere Großräumaktionen würde ich weder körperlich noch psychisch grade schaffen.

Es ist eine Art Kompromiss für mich - sozusagen das "kleinere Übel". Das mag eigenartig klingen, viele würden sich freuen, wenn da mal jemand kommt und für einen räumt.

Für mich ist das eher ein Problem. Doch in Anbetracht der Umstände ist es sinnvoller daran zu arbeiten, dass ich das annehmen kann (nur psychisch ein Problem), als mit dem "gemeinsam machen" eine hoffnungslose körperliche und psychische Überforderung zu riskieren - denn dann kann ich das alleine definitiv nicht halten.

Das Annehmen können ist schwierig - es hat was damit zu tun, dass ich mir eingestehen muss, dass ich es eben grade nicht hinbekomme und das obwohl es ja etwas ist, was fast jeder hinkriegt. Es kommt das Gefühl des Versagens dann sehr in den Vordergrund - und natürlich auch die Scham - dass ich als erwachsene Frau, die keinem Beruf nachgeht und ja eigentlich genug Zeit hätte "das bisschen Haushalt" so gar nicht hinbekomme.

Da nützt es auch gar nichts wenn ich all die Gründe für weiß und ja auch die Bemühungen sehe. In dem Moment seh ich nur: ich hab es nicht hinbekommen.

Wenn dann wieder Grund drin ist - hoffe ich, dass ich es so lange halten kann, bis die Betreuung dann im neuen Jahr wieder anlaufen kann.

Es gibt im SGB einen Paragraphen, dem sich auch der Landkreis auf Dauer nicht entgegenstellen kann. Ich weiss das alles auch - und auch, dass keiner versteht, warum die sich querstellen und dass sie, wenn wir es drauf ankommen lassen, auch keine Chance hätten mir die Betreuung zu verweigern.

Fakt ist - sie machen es - wir legen Widerspruch ein und nach ein paar Wochen oder Monaten kommen sie an und bieten wieder ein halbes Jahr an, wenn wir den Widerspruch zurückziehen.

NICHT hilfreich finde ich die Aussagen des Koordinators wie "in 25 Jahren ist mir das noch nie untergekommen" oder ähnliches. Ich weiß, dass ich diesbezüglich ein ungewöhnlicher "Fall" bin, ich weiß auch, dass die alle sich bemühen, es wäre nur nett, wenn mal jemand dann einfach eingestehen würde, dass ich nicht überreagiere und nur pessimistisch bin, sondern es einfach schwierig und unverständlich ist - und einfach mal ernstgenommen wird, wenn ich eben nicht einfach davon ausgehe, dass das schon klappen wird (schlicht weil es noch nie einfach geklappt hat, von den 6 Malen in den letzten eineinhalb Jahren - nur was die Betreuung angeht - war es grade 1 Mal dass es recht problemlos geklappt hat - auch nur weil das bei dem Mal davor schon fest abgesprochen und zugesagt war und es ja nur um eine Erhöhung von 2 Stunden für den Zeitraum des Umzuges ging - die sie eben nicht generell bewilligen wollten).

Tut nicht immer so, als würde ich mir das nur einbilden oder hätte nur auf die "falschen" Leute gesetzt, weil die sich dann nicht ausreichend eingesetzt hätten - das ist nicht so - ich bin dankbar, dass sich meine Ärzte und Therapeuten da so reinhängen und viel Zeit und unzählige Schreiben, Telefonate und Treffen investieren. Genauso wie ich sehr froh bin, dass die Koordinatoren sich da bemühen. Und dass ich eine gesetzliche Betreuung für Behördensachen habe - weil ich das alles gar nicht schaffen würde.

Fakt ist: wir tun alles menschenmögliche und der Landkreis hängt sich an einer formalen Sache auf - die für mich leider nicht anders regelbar ist. Und das ist nicht nur dort so, sondern generell - und dafür gibt es unzählige Gutachten.

Und weil ich erstmal nur im Dezember noch die Betreuung habe (und die ja erst jetzt angefangen hat) muss ich die Prioritäten ändern: Wohnung steht im Vordergrund, bis Ende Dezember muss da wieder Struktur und Grund rein und möglichst auch eine sinnvolle Anpassung (ist ja immer noch so, wie ich es damals nach dem Umzug eingeräumt hat, manches davon ist eher - suboptimal - und könnte sinnvoller platziert werden) - damit es auch einfacher wird - das ganze zu halten.

Da muss ich Phyiso, Freizeitaktivitäten und Angsttraining einfach mal etwas schieben und vernachlässigen.

Und ich werde jetzt ins Bett gehen und mich bemühen, mich wegen dem Angebot des Betreuers morgen nicht noch mehr verrückt zu machen.

Hey - es ist ein Gottes Geschenk - ein ernstgemeintes Angebot, dass eine Chance bietet - und es kommt von Herzen - also darf ich das auch annehmen.

gute Entscheidung

Da in der Physiotherapie - Prasix einfach wenig Möglichkeiten gegeben sind (bzw wir diese nun endgültig ausgeschöpft haben), hatte ja mein Physiotherapeut M. mal angefragt ob ich nicht in der Uniklinik weitermachen möchte - dort gäbe es einfach deutlich mehr Möglichkeiten.

Als ich damals suchte, hatte ich dort auch angefragt und es hieß, dass es nicht möglich sei, dass ich immer den selben Physiotherapeuten bekommen könnte. Das ist für mich aber sehr wichtig, denn ich brauche meine Zeit, bis ich mich auf jemand einlassen kann - und grade wenn ich mich auch noch auf meinen Körper einlassen muss.

Deshalb hatte ich damals ja diese eine Praxis ausgewählt.

M. arbeitet sowohl in der Praxis als auch in der Klinik - und so wechselte ich dann vor zwei Wochen in die Klinik (nachdem geklärt war, dass ich eben bei ihm weitermachen kann und nicht wechseln muss).

Was soll ich sagen: es war gut so. Es war definitiv die richtige Entscheidung, denn dort stehen uns viel mehr Möglichkeiten offen.

Besonders fasziniert bin ich von der Beinpresse dort. So etwas hätte ich auch gerne.

Was ist ..

... nur für die Katzen so interessant am offenen Fenster zu sitzen. Ist das Fenster zu wird gemaunzt, gejammert und geschimpft - also macht man es auf, damit die Armen raus können.

Aber - draußen ist es zu kalt/windig/nass oder was auch immer und so sitzt man am offenen Fenster und schaut raus (und es ist nicht so, dass meine Fenster so dreckig wären, dass sie bei geschlossenen nicht sehen würden).

Dann wird auch das zu kalt und man verschwindet in der Wohnung - und ich geh zum Fenster um es zuzumachen.

Und sofort steht mindestens eine der beiden wieder am Fenster und beschwert sich lauthals.

Mach ich es wieder auf, sitzt man wieder für 1 Minute am Fenster (oder gern auch mal kürzer) und verkrümelt sich dann - bis ich es wieder wage, das Fenster zu schließen.

Sonntag, 6. Dezember 2009

genug

So - genug gejammert - jetzt wird wieder nach vorn geschaut und weiter geht's.

Morgen Abend kläre ich das mit dem Betreuer - wenn ein Ja rauskommt werden wir dann am Mittwoch nochmal einige Kleinigkeiten klären und am Donnerstag das mit der Wohnung in Angriff nehmen, wenn ein Nein rauskommt, werde ich am Dienstag bei dem Koordinator anrufen und bis Ende der Woche einen anderen Betreuer kennenlernen (und wenn das alles gar nicht klappt, werde ich W. fragen, ob er mich doch wieder übernehmen könnte).

Am Dienstag werde ich das zweite schwierige und noch offene Thema in der Thera klären - das gehört da hin und ist der erste Schritt, damit ich dann am Freitag - was die Erinnerungen angeht - einen vorläufigen Schlußpunkt setzen kann.

Ansonsten werde ich einfach weiter alles mögliche versuchen und eben machen was geht.

Und meine "werte Mutter", die sich in mir eingenistet hat, darf sich mal getrost in die Ecke stellen und den Mund halten.

grummel

Das mit der Betreuung lässt mich nicht los - ich will das klären und einfach wissen woran ich bin - lieber ein "nein" als diese Unsicherheit. Vor allem weil mir langsam hier alles über den Kopf wächst - es wird höchste Zeit dass das jetzt anläuft und einfach mal funktioniert.

Grade was die Wohnung angeht - das klappt im Moment gar nicht - immer wenn ich etwas machen will (und der Tatendrang ist da), baut sich ein Druck auf - der so massiv wird, dass ich sehr aufpassen muss, dass das nicht in ein destruktives Verhalten kippt.

Da hilft es leider auch nicht zu wissen, dass das auch irgendwas mit der Kindheit zu tun hat.

Im Gegenteil - es macht mich dann nur wütend, denn ich bin heute nicht mehr in der damaligen Situation - es gibt - objektiv - heute keine eigenartigen Konsequenzen - wie damals.

Das weiß ich - und trotzdem kriege ich das nicht getrennt, die Gefühle machen sich selbständig und ich stehe wie gelähmt da und habe Mühe diesem Druck etwas entgegenzusetzen. Und ganz schnell bin ich dann in dem "Versagens"-Gefühl drin und damit in dem was mir früher so eingeimpft wurde: du taugst nichts und kannst nichts.

Früher dachte ich immer, wenn ich das dann wenigstens im Kopf getrennt kriege, ist es ok - doch heute weiß ich, das ändert nichts - denn das Gefühl ist dann so intensiv und übernimmt einfach die Führung, da kann der Verstand sagen was er will - der wird einfach übergebügelt.

Und ganz ehrlich - es ist NICHT hilfreich dann zu gehören: das gehört dazu, das gibt sich dann, wenn die Kindheit aufgearbeitet ist, hab Geduld, sei nicht so streng mit dir, schau wo du vor einem Jahr bist und jetzt - du hast so viel geschafft usw.

Denn gefühlsmäßig kommt das nicht an und der Verstand weiß das ja.

Ich bemühe mich, das zu sehen, was ich schaffe oder mir zu sagen, dass das nur ein Phase ist, wenn das mit der Betreuung wieder läuft, läuft auch das mit der Wohnung wieder.

Doch manchmal gibt es so Tage - da hab ich es einfach satt. Satt, dass mich meine Vergangenheit immer noch so im Griff hat und vor allem, dass sie immer noch solch massive Auswirkungen auf mein heutiges Leben hat.

Samstag, 5. Dezember 2009

weiter geht's

Die Auszeit gestern hat gut getan - ich hab zwar bis zum Abend gebraucht, bis ich mich wieder einigermassen gefangen hatte, aber immerhin.

Nur am Abend hab ich dann doch noch D. angerufen (obwohl ich vorher noch mitgeteilt hatte, dass ich heute nicht telefoniere) - und ihn gebeten, mir jetzt einfach eine halbe Stunde was zu erzählen und mich bloß nicht zu fragen, wie es geht (weil ich nur losgeheult hätte beim erzählen) Wurde dann doch deutlich länger und hat gut getan - und am Ende konnte auch ich erzählen, was los war - ohne Tränen.

Das Wochenende werde ich etwas ruhiger angehen lassen und zu Hause bleiben und mal sehen, was der DVD-Rekorder noch so hergibt (da sind noch Sachen vom letzten Jahr drauf, die ich nicht gesehen habe und ich weiss nicht mal mehr was es ist).